Kerzers FR: Libyer und zwei Algerier nach Einbruch in Wohnhaus verhaftet

Am Mittwoch alarmierte eine Bewohnerin von Kerzers die Kantonspolizei, nachdem sie Einbrecher überrascht und in die Flucht geschlagen hatte.

Das umfangreiche Polizeidispositiv in der Region führte zur Verhaftung von drei mutmasslichen Tätern. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, gegen Mittag, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei von einer Bewohnerin von Kerzers alarmiert, die mehrere Einbrecher überrascht hatte, die in ihr Wohnhaus eingebrochen waren, und die sie daraufhin in die Flucht geschlagen hatte.

Die Freiburger Polizei richtete in Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien Waadt und Bern umgehend ein umfangreiches Suchdispositiv ein. Diese Operation führte zur Verhaftung von drei Verdächtigen, insbesondere dank der Spürnase eines Polizeihundes, der die Personen in der Nähe des ehemaligen Schiessstandes von Kerzers aufgespürt hatte.

Es handelt sich um einen 36-jährigen Staatsangehörigen von Libyen und zwei Staatsangehörige von Algerien im Alter von 34 und 31 Jahren.

Das Opfer blieb unverletzt. Die drei Personen wurden auf den Polizeiposten gebracht und vorläufig festgenommen. In ihrem Besitz wurden Schmuckstücke des Opfers sowie Bargeld gefunden. Die mutmasslichen Täter werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Richtige Reaktionen bei einem Einbruch!

  • Begeben Sie sich in Sicherheit: Gehen Sie kein Risiko ein und vermeiden Sie jegliche Konfrontation.
  • Signalisieren Sie Ihre Anwesenheit: Schalten Sie das Licht ein und machen Sie gegebenenfalls Lärm.
  • Bleiben Sie auf Abstand: Gehen Sie nicht in Ihre Wohnung hinein oder schliessen Sie sich an einem sicheren Ort ein.
  • Alarmieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 117.
  • Seien Sie aufmerksam: Notieren Sie sich nach Möglichkeit die auffälligen Merkmale der Verdächtigen sowie nützliche Informationen (Fluchtrichtung, Fahrzeug, Kontrollschilder, Personenbeschreibung).

 

Quelle: Kantonspolizei Freiburg
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Freiburg






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